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AKTUELLES

17. Juli 2026

Interview „Vom Neustart zum festen Bestandteil der PRO DV“


Im September 2025 begann für unser Team Secure Infrastructure ein neues Kapitel. Nach einer langen Phase der Unsicherheit haben wir bei PRO DV nicht nur eine neue Heimat gefunden, sondern gemeinsam die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. Heute sind wir ein fest integrierter Bestandteil der PRO DV, haben unser Leistungsportfolio geschärft, unsere Kundenbeziehungen weiter ausgebaut und neue Perspektiven eröffnet. Im Interview blicken wir auf diesen Weg zurück und sprechen darüber, was den Neustart möglich gemacht hat – und wohin die Reise künftig geht.


Der Blick zurück


Gregor: Bevor Ihr im September 2025 zur PRO DV gewechselt seid, sind, lagen herausfordernde Monate hinter Euch. Wie habt ihr diese Zeit erlebt?

Michael: Die Insolvenz der NETFOX AG war für uns alle eine herausfordernde Zeit. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit und meiner Rolle in der technischen Führung war mir früh bewusst, wie schwierig die Situation war – gleichzeitig habe ich bei unseren Kunden stets einen unverändert hohen Bedarf an unseren Leistungen gesehen. Die größte Belastung war die Unsicherheit darüber, wie es für die Mitarbeitenden und unsere Kunden weitergeht. Umso mehr freut es mich, dass wir mit der Übernahme durch die PRO DV eine Perspektive erhalten haben, unsere Kunden weiterhin zuverlässig zu begleiten und unsere Erfahrung in einem stabilen Umfeld einzubringen.

 

Die Entscheidung für PRO DV


Giovanni: Was hat Euch die Zuversicht gegeben, gemeinsam den Schritt zur PRO DV zu gehen?

Marko: Uns hat vor allem das Vertrauen überzeugt, das uns von Beginn an entgegengebracht wurde. Die PRO DV hat nicht nur unsere Expertise gesehen, sondern auch den Wert unseres Teams und unserer Kundenbeziehungen erkannt. Dadurch hatten wir das Gefühl, nicht einfach übernommen zu werden, sondern aktiv an der Zukunft eines neuen Bereichs mitwirken zu können. Das hat vielen von uns die Sicherheit gegeben, diesen Schritt gemeinsam zu gehen.

 

Der erste Eindruck


André: Erinnert Ihr Euch noch an Eure ersten Tage bei PRO DV? Was ist Euch besonders aufgefallen?

Silke: Ja, definitiv. Mir ist direkt aufgefallen, wie offen und unkompliziert der Umgang miteinander war. Nach den Monaten der Unsicherheit war das ein großer Schritt nach vorn. Und ich hatte nie das Gefühl, einfach nur Teil einer Integration zu sein – meine Meinung war gefragt, ich konnte Ideen einbringen und aktiv mitgestalten.


Als Team angekommen


André: Ihr sind nicht einzeln, sondern als Team zur PRO DV gekommen. Welchen Unterschied hat das gemacht?

Silke: Als eingespieltes Team konnten wir unsere Kunden von Beginn an weiter unterstützen und die Veränderungen gemeinsam bewältigen. Dieser Zusammenhalt hat den Übergang deutlich erleichtert und dazu beigetragen, nahezu alle Kunden zu halten.

Kris: Ich bin zwar als externer Berater tätig, fühlte mich dem Team aber immer eng verbunden. Deshalb war es für mich selbstverständlich, den Weg zur PRO DV mitzugehen. Rückblickend war das die richtige Entscheidung: Wir konnten die Kontinuität für unsere Kunden sichern, wertvolles Wissen erhalten und gleichzeitig die Möglichkeiten nutzen, die sich aus der Integration in die PRO DV ergeben haben. Heute bin ich stolz darauf, Teil dieses erfolgreichen Neustarts zu sein.

 

Gemeinsame Neuaufstellung


André: Die übernommenen Leistungen, Produkte und Assets wurden gemeinsam überprüft und neu ausgerichtet. Wie haben Sie diesen Prozess erlebt?

Jan:  Den Prozess habe ich als sehr konstruktiv erlebt. Unser technisches Know-how im Bereich Secure Infrastructure, von Routing und Switching über WLAN bis hin zu Firewalls, war genau das, was die PRO DV gesucht hat. Bei der ProDV AG konnten wir unsere langjährige Erfahrung einbringen und vom ersten Tag an einen konkreten Beitrag leisten. Gleichzeitig hat uns das bestehende Portfolio der PRO DV beeindruckt. Themen wie Informationssicherheit, IAM/PAM, ISMS und BCM sind genau die Technologien und Lösungen, die unseren Kompetenzen ergänzen und eine ganzheitliche Betreuung unserer Kunden möglich macht.

 

Kunden und Markt


Giovanni: Wie haben die Kunden auf die Veränderungen reagiert?

Michael: Am Anfang gab es natürlich einige Fragen unserer Kunden. Viele wollten einfach wissen, wer die PRO DV ist, wie das Unternehmen aufgestellt ist und ob sich für sie im Tagesgeschäft etwas verändert. Uns war deshalb wichtig zu zeigen, dass die Ansprechpartner erhalten bleiben und die Zusammenarbeit wie gewohnt weiterläuft. Nachdem das deutlich geworden ist, hat sich die anfängliche Unsicherheit schnell gelegt. Ich glaube, heute sehen viele Kunden die Übernahme eher als Chance, weil sie ihnen wieder mehr Planungssicherheit und Kontinuität gibt.


Vertrauen der Kunden


André: Trotz der schwierigen Ausgangssituation konnten praktisch alle Kunden gehalten werden. Was waren aus Eurer Sicht die wichtigsten Gründe dafür?

Mathias: Aus meiner Sicht gab es dafür zwei entscheidende Gründe. Zum einen sind die handelnden Ansprechpartner mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihren gewachsenen Kundenbeziehungen erhalten geblieben. Für unsere Kunden war das ein wichtiges Signal der Kontinuität und Verlässlichkeit. Die Menschen, denen sie seit Jahren vertrauen, standen ihnen auch nach dem Wechsel weiterhin zur Seite. Zum anderen haben die Kunden sehr schnell die Chancen erkannt, die sich durch den Zusammenschluss mit der PRO DV ergeben. Neben der bekannten Infrastrukturkompetenz profitieren sie heute von einem deutlich breiteren Portfolio – insbesondere in den Bereichen Informationssicherheit, Identity & Access Management, ISMS und BCM. Viele Kunden haben deshalb nicht nur Kontinuität gesehen, sondern auch neue Möglichkeiten für die Zukunft. Diese Kombination aus vertrauten Ansprechpartnern und zusätzlichen Kompetenzen hat letztlich dazu geführt, dass praktisch alle Kunden den Weg mit uns gemeinsam weitergegangen sind.

 

8. Persönliche Perspektive


Gregor: Was hat sich für Euch persönlich seit dem Wechsel am stärksten verändert?

Fabrice: Da würde ich besonders hervorheben, dass die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten noch stärker in den Vordergrund gerückt wurden. Ich begrüße es zum Beispiel, dass wir jetzt eine jährliche Zielvereinbarung in unseren Arbeitsverträgen haben, die in einem bestimmten Rahmen frei gewählt werden, kann. Sie hilft mir den Fokus nicht zu verlieren und die eigenen Ziele im Auge zu behalten. Zusätzlich ist dies eine Absicherung für Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, dass diese Ziele auch umgesetzt werden.

Auch sind die Unternehmensziele wesentlich realistischer geworden. Vor dem Wechsel bestanden die Unternehmensziele oft nur im Konjunktiv. Das Unternehmen ist greifbarer geworden und Unternehmensentscheidungen lassen sich besser nachvollziehen. Mich stimmt das Alles viel positiver, da es keine Fahrt mehr auf Sicht ist, sondern Ziele von Anfang an klar kommuniziert werden und Fragen dazu auch immer von der Unternehmensspitze beantwortet werden bzw. generell eine offenere Kommunikationskultur herrscht.”

 

PRO DV in drei Worten


Giovanni: Wenn ihr PRO DV heute in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?

Divya: Verlässlich, kompetent, lösungsorientiert. Das beschreibt für mich am besten, wie PRO DV täglich mit Kunden und innerhalb der Teams zusammenarbeitet. Unser Anspruch ist es, nicht nur Herausforderungen zu lösen, sondern langfristig Vertrauen und Mehrwert zu schaffen.”


Abschlussfrage


Gregor: Was würden ihr anderen Teams sagen, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden wie ihr damals?

Marko: Wir haben erlebt, wie aus einer schwierigen Situation eine echte Chance werden kann. Heute sind wir nicht mehr das Team, das übernommen wurde – wir sind ein fester Bestandteil der PRO DV und gestalten deren Zukunft aktiv mit.

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PRO DV AG
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